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Freitag, 3. Juni 2011

Minimalismus - Oder das gesunde Maß an Dingen

Hallo Ihr Lieben,
seit einiger Zeit denke ich über den Minimalismus nach. Ich bewundere Menschen die diesen Lebensstil frönen, wie z.B Sebastian Michel, dieser junge Mann  hat für sich den richtigen Weg zu einem glücklicheren Leben gefunden.
Minimalismus - Man besitzt nur das notwendigste. Näheres dazu kannst Du auf Sebastians Blog lesen.
Habt Ihr schonmal darüber nachgedacht wie viel unnutze Dinge man zu Hause hat?
Werdeprospekte, Zeitungen, unzählichen Kleinkram den man eigentlich nicht wirklich braucht.
Die ganzen "Kleinigkeiten" verstopfen Ecken, fressen Zeit, weil man sie säubern und räumen muß.
Wir ersticken in Dingen die wir nicht wirklich brauchen. Nehmen uns Platz und Zeit, aber auch Geld.
Ich habe mich vor einiger Zeit von mindestens 40% meiner Dinge getrennt und ich habe es nicht bereuht. Klar gab es auch mal was wo ich mich hinterher geärgert habe es wegzuwerfen, aber das war auch nur eine Sache. Über die anderen Dinge bin ich froh das ich sie losgelassen habe. Es hat mir Spaß gemacht zu entrümpeln, weil ich mich bewußt dazu entschieden habe Ballast abzuwerfen um mein überladenes Lebensschiff zu entlasten. Ich fühlte mich danach freier, hatte wieder mehr Luft zum atmen. Vor allem mehr Platz.
Bald ist es wieder so weit und ich werde mir Schrank für Schrank vornehmen und schauen was ich davon noch wirklich brauche.
Was nicht, werde ich entweder, verschenken, wegwerfen oder eventuell auch verkaufen.
Man schleppt so viele Dinge mit sich rum und man will immer mehr. Nur brauche ich das wirklich?
Jeder sollte für sich rausfinden was ihn glücklich macht und auch diese Dinge behalten.
Nenutzt man die Dinge so gut wie nie kann man sich auch gegen sie entscheiden. Vielleicht kann sie jemand anderer wirklich gebrauchen.
Und so gehe ich dabei vor:
  1. Schrank komplett ausräumen
  2. Schrank säubern
  3. Jedes Teil wird inspiziert ist es heile, brauche ich das wirklich, will ich mich davon trennen? Nun treffe ich eine Entscheidung soll es in den Müll, will ich es behalten, verschenken oder gar verkaufen. Ist es nicht mehr zu reparieren, ab in den Müll. Will ich es nicht mehr behalten ist zu überlegen - verschnenken oder verkaufen
  4. Jedes Teil erhält einen festen Platz im sauberen Schrank
  5. Alles wird sorfältig eingeräumt und beschriftet
  6. Wenn alles im Schrank eingeräumt ist sich freuen
  7. Müll entsorgen
  8. Sachen verkaufen oder verschenken
Ein kleiner Tipp, wer mag kann auch Vorher - Nachher - Fotos machen!
Und wer nicht so viel Zeit hat den ganzen Schrank zu entrümpeln kann auch Regalbrett für Regalbrett vorgehen.
Viel Spaß beim entrümpeln!!!!
Liebe Grüße
Christa

Kommentare:

  1. ich habe mir im Vorjahr einen neuen Kleiderschrank gekauft und damals genau das gemacht.....wobei meine Hälfte des Schrankes noch nie überfüllt war...dafür aber die Seite meines Mannes und der kann sich sooooooo schlecht trennen....Aber der neue Schrank hat echt bewirkt, dass einige Sachen rausgeflogen sind.....ich halte es bereits seit einigen Jahren so, dass ich nicht mehr horte, sondern gezielt sortiere, auf den Flohmarkt gehe oder zum Sperrmüll....man hat immer noch viel zu viel!!

    lg dir
    Veronika

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  2. Liebe Veronika,
    ich sortiere auch mehrmals im Jahr meine Sachen aus, damit man nicht so viel hortet. Trotz das man darauf achtet, finde ich sammelt sich noch immer zu viel an. Somit bleibe ich ständig am Ball und mein Kram nimmt so keine Ausmaße an, die mir unangenehm sind. Ich persönlich finde aber das ich noch immer zu viele Dinge habe. Daher werde ich meine aufgeräumten Schränke nochmals aussortieren. Ich freu mich schon wieder auf mehr Platz:-) Und somit auch weniger Arbeit mit den Dingen.
    Liebe Grüße
    Christa

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  3. mindenstens 2 mal im Jahr sortiere ich und werfe ich viele Dinge weg, die ich nicht mehr brauche oder verschenk ich auch.

    Ich finde auch dieses total vollstopfen jeder Ecke furchtbar.. deswegen auf es wieder frei machen was man unnötig da steht.

    Liebe Grüsse Elke

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  4. Hallo Elke,
    Du sprichst mir aus dem Herzen, ich finde vollgestopfte Ecken auch furchtbar. Aber irgendwie sind manche Stellen reine Magnete für Kram:-)
    Liebe Grüße
    Christa

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  5. du hast mich angesteckt mit deinen Gedanken zum Minimalismus.....nicht nur im Kleiderschrank - generell würden wir mit so viel weniger auskommen.....mit stört z.B. schon seit einiger Zeit die furchtbare Handymanie....muss man ständig und überalle erreichbar sein? Ist es nicht furchbar, dass man ständig auf sein nicht eingeschaltenes Handy angesprochen wird? Termine sind nicht mehr verbindlich, man kann ja schnell eine SMS schicken und verschieben oder absagen....
    das mal meine minimalistischen Gedanken zum Handy...gg

    lg dir noch
    Veronika

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  6. Liebe Veronika,
    da hast Du vollkommen recht mit dem Handy, meine Handynummer haben nur ganz ganz wenige und die rufen auch nur an wenn wirklich was wichtiges ist. Ich finde jeder sollte mal Urlaub vom Handy machen, man muß nicht überall und nirgends erreichbar sein.
    Ja wenn ein der minimalistische Gedanke erstmal gepackt hat dann kommt man davon nicht mehr los:-) Gut so!
    Ich überlege schon seit Tagen was ich bei mir zu Hause noch reduzieren kann. Es gibt echt noch viel was nicht sein muß. Ich will demnächst mal meine Nähbücher und Stoffe aussortieren - Platz schaffen.
    Danach ist geplant meine Tuppersachen auszusortieren, davon habe ich definitiv zu viel.
    Vieles liegt einfach nur rum.Und vor allem hat der Plastikkram immer die Angewohnheit aus dem Schrank zu fallen.
    Liebe Grüße
    Christa

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Hallo Ihr Lieben, ich würde mich sehr freuen wenn Ihr mir einen Kommentar hinterlassen würdet. Ich freue mich riesig ihn zu lesen!
Eure Christa